Offshore-WM: „Outsider” Vizeweltmeister

Bei den Offshore-Weltmeisterschaften der nach ORC- und IRC-vermessenen Yachten in den Niederlanden ist die Entscheidung in der Klasse A gefallen. Den WM-Titel gewann die "Beau Geste" (Karl Kwok/HKG) vor der "Outsider" (Tilmar Hansen/Kiel). In den Klassen B und C kämpfen auch deutsche Yachten in der abschließenden Wettfahrt am Freitag um die Podiumsplätze.

Schon vor der abschließenden Wettfahrt am Freitag, 20. Juli, ist die Entscheidung bei den Offshore Weltmeisterschaften in der Klasse A gefallen. Den WM-Titel in den Niederlanden sicherte sich die „Beau Geste“ (Karl Kwonk/HKG) vor der „Outsider“ (Tilmar Hansen/Kiel). Mit einer lupenreinen Serie von ausschließlich ersten Plätzen (allein im 5. Inshore-Rennen war die „Beau Geste“ punktgleich mit der „Outsider“) geht der Titel nach Hongkong.

„Es war eine spannende Woche, und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, freute sich Eigner Kwok. Für den erfahrenen Offshoresegler, der bereits 1995 beim Admirals’s Cup startete, war es die erste Weltmeisterschaft. „Die Outsider hat uns gepuscht und großartige Rennen geliefert“, zollte Kwok dem Kieler Konkurrenten Lob, dessen zweiter Platz bereits vor dem abschließenden Rennen feststeht. Kwok vertrat einst Asien im Weltverband und ist mit der Idee, die beiden Vermessungsformeln ORC und IRC in einer WM zu vereinen, vertraut. „Es scheint für unser Schiff gut zu laufen“, so Kwok, der auch zur Abschlussregatta als vorzeitiger Weltmeister antritt, um Spaß auf dem Schiff zu haben und zu segeln.

Anzeige

In der Klasse B liegt die „Halbtrocken“ (Michael Berghorn/Kiel) als beste deutsche Yacht auf Rang vier. Die mittlere Klasse entwickelte sich in den Niederlanden zu einer Landmark 43-Meisterschaft, die die „Santa“ (Claus Landmark) beherrscht. Sein norwegischer Landsmann Torkjel Valland hat mit seiner „White Shadow“ nur noch eine theoretische Chance aus Gold.

Die Kieler kämpfen um Bronze und damit um den besten Platz hinter den Landmark 43-Yachten. Mit den Plätzen sieben und fünf schob sich die „Halbtrocken“ (4.0) bis auf drei Punkte an die auf Platz drei rangierende „Olympic“ (Tiit Vihul/FIN) heran. Auf Platz fünf folgen die Finnen mit der „Xini Freedom“ (Martin Estlander). Damit geht Bronze an eine X-41.

In der Klasse C baute die „Immac Fram“ (Kai Mares/Dänischenhagen) ihren Vorsprung im Kampf um Rang drei auf 14 Punkte aus.  Es führt vor dem letzten Rennen  die „Pro4u“ (Forsgren/SWE) vor der „J Lance 12“ (Messink/FRA). Das Streichergebnis der Schweden in der sechsten Wettfahrt sorgt noch einmal für Spannung bei der Vergabe des WM-Titels.

Das abschließende Rennen ist für Freitag, 20. Juli, 11 Uhr angesetzt.

Kommentieren
*Pflichtfelder. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht