Perfekte Segeltage für die Opti-Kids

Am letzten Tag des Störtebeker Opti-Cup 2019 wurde zwar nicht mehr gesegelt, Grund zum Feiern gab es aber reichlich. Denn die 17. Auflage des SOC war Hochsee-Opti-Segeln in seiner besten Form: Wind, Welle Sonne, dazu zwei große Startfelder, ein kompaktes Regattaprogramm und am Ende strahlende Sieger. Durch den ausgefallenen Regattatag konnten zügig das Equipment und...

Am letzten Tag des Störtebeker Opti-Cup 2019 wurde zwar nicht mehr gesegelt, Grund zum Feiern gab es aber reichlich. Denn die 17. Auflage des SOC war Hochsee-Opti-Segeln in seiner besten Form: Wind, Welle Sonne, dazu zwei große Startfelder, ein kompaktes Regattaprogramm und am Ende strahlende Sieger.

Durch den ausgefallenen Regattatag konnten zügig das Equipment und die Boote verladen werden, um am Abend ganz entspannt die Siegerehrung zu feiern – mit Medaillen und Tombola-Preisen für alle SOC-Teilnehmer und prächtigen Opti-Modellen für die beiden Erstplatzierten, Arthur Kahrs (Opti A) und Line Anneliek Pähler (Opti B).

Organisator Jan Tellkamp machte zur Siegerehrung noch mal deutlich, wie wichtig und richtig die Entscheidung der Wettfahrtleitung am Dienstagmorgen war, die Optis nicht mehr auf das Wasser zu schicken: „Wir waren draußen und hatten bis zu zwei Meter Welle, dazu kamen Spitzenböen bis 35 Knoten. Da möchte man nicht auf der Nordsee Opti-Segeln.“ Henning Tebbe, der mit Tellkamp die Spitze des 70-köpfigen Organisations- und Helferteams bildet, freute sich über den großen Andrang zur Siegerehrung: „Man guckt von hier oben in so viele freudige Gesichter, das ist eine tolle Runde.“ Sein Dank ging an den Sponsoren-Pool von 25 Unterstützern, ohne die der SOC nicht möglich wäre. „Einige sind von Anfang an dabei, kommen sogar selbst auf die Insel. So viel können wir also nicht falsch gemacht haben in den vergangenen Jahren“, so Tebbe.

Das konnte Helgolands Verwaltungsspitze nur bestätigen: „Die Jugend ist die Zukunft. Deshalb ist der Störtebeker Opti-Cup ein echtes Highlight in unserem Veranstaltungskalender. Ein Sommer ohne SOC ist eigentlich gar nicht mehr vorstellbar“, sagte Helgolands Bürgermeister Jörg Singer. Deshalb ist die Regatta vor einigen Jahren auch in das Herz der Insel gezogen worden. „Damit wird unsere Promenade zur echten Erlebnismeile: Optis direkt zum Anfassen.“ Tourismus-Direktor Lars Johannson konnte das nur bestätigen: „Der Störtebeker Opti-Cup ist eine der tollsten Veranstaltungen, die wir auf der Insel haben. Wir wünschen uns mehr davon.“ Und dann ging es auch an die Preisverteilung. Jeder Teilnehmer nahm eine Tüte mit Souvenirs und Tombolapreis mit nach Haus. Für die jeweils drei Erstplatzierten gab es einen Rabatt-Gutschein von North-Sails, eine Tasche von Helly Hansen bzw. eine Kamera von Canon.

Opti-B-Siegerin Line Anneliek Pähler (NRV Hamburg), die ein Mädchen-Trio an der Spitze anführte, beendet in perfekter Weise ihre B-Karriere. „Das war meine letzte Regatta in Opti B und mein erster Regattasieg überhaupt.“ In Zukunft kann sie bei den Opti A auf Beutezug gehen. Arthur Kahrs kann da schon eine Menge Trophäen aufweisen. Es ist bereits sein fünfter Sieg bei einer A-Regatta – allerdings der erste vor Helgoland. „Ich bin jetzt zum dritten Mal hier, war vorher Zwölfter und Sechster. Ich segele gern bei Wind und Welle.“ Jetzt geht der Kieler gestärkt in die Deutsche Jüngstenmeisterschaft: Mit dem SOC-Sieg im Rücken will er dort gern in die Top-Ten segeln.

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