„Platoon“ sprintet zum Super-Series-Sieg

In einem hochspannenden Finale des ersten Saison-Acts der 52 Super Series hat sich die deutsche „Platoon“ von Harm Müller-Spreer den Sieg vor Menorca geholt. Nur ein Punkt trennte die „Platoon“ schließlich von der zweitplatzierten „Provezza“, der im letzten Rennen vier Sekunden fehlten um den Gesamtsieg einzufahren.

Der Siegfaktor für die Crew von Steuermann Müller-Spreer und seinem Taktiker John Kostecki war die Konstanz in der zweiten Hälfte der acht Rennen. Ausgestattet mit einer exzellenten Allround-Geschwindigkeit über die unterschiedlichen Windbedingungen von 6 bis 18 Knoten legte die „Platoon“ nach einem durchwachsenen Start zum Abschluss die Serie 2,2,1 in den letzten drei Rennen hin und stieß die „Provezza“ von Ergin Imre (Türkei) damit noch vom Thron.

„Die Flotte wird von Jahr zu Jahr stärker, es ist definitiv schwieriger als je zuvor zu gewinnen, und wir sind super glücklich, so in die Saison zu starten“, sagte Victor Mariño aus der „Platoon“-Crew. „Die Woche war anfangs nicht so gut für uns. Wir haben langsam angefangen, aber wir haben uns von Tag zu Tag verbessert. Wir stehen dieses Jahr unter großem Druck, da alle sagen: ‘Hey, wir müssen die Saison gewinnen!’ Jetzt haben wir den ersten Act gewonnen, aber wir müssen weiter hart arbeiten.“

Hätte die „Provezza“ im letzten Rennen noch einen Rang gutgemacht und nicht den vierten Rang zum Abschluss eingefahren, wäre die Geschichte anders ausgegangen. Dennoch dürfen die Mannen unter türkischer Flagge eine starke Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr feiern.

Das Ergebnis von Menorca ist auch ein Doppelsieg für die Designs aus dem Judel/Vrolijk-Designstudio, die damit zum ersten Mal in der achtjährigen Geschichte der 52 Super Series einen Doppelsieg hinlegten.

Harm Müller-Spreer konnte daher zufrieden kommentieren: „Letztes Jahr hatten wir Probleme mit der starken Brise, und heute lief das Boot wirklich sehr, sehr gut. Die Änderungen, die wir vorgenommen haben – eine neue Kielflosse, ein neues Seitenruder und Änderungen am Cockpit-Layout, die dem Boot eine andere Balance verleihen – haben sich ausgezahlt.“

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