„Rambler 88“ peilt Line Honours beim AAR an

Am 8. Juli 2018 fällt der Startschuss zur zweiten Etappe der Atlantic Anniversary Regatta (AAR), der Atlantikregatta aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums des NRV Hamburg. Das Rennen führt die Crews von Bermuda über Cuxhaven nach Hamburg, und mit der amerikanischen Maxiyacht „Rambler 88“ hat ein heißer Favorit für die begehrten Line Honours, die schnellste gesegelte...

Am 8. Juli 2018 fällt der Startschuss zur zweiten Etappe der Atlantic Anniversary Regatta (AAR), der Atlantikregatta aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums des NRV Hamburg. Das Rennen führt die Crews von Bermuda über Cuxhaven nach Hamburg, und mit der amerikanischen Maxiyacht „Rambler 88“ hat ein heißer Favorit für die begehrten Line Honours, die schnellste gesegelte Zeit, seine Teilnahme bestätigt.

George David, Eigner und Skipper von „Rambler 88“ ist voller Vorfreude: „Für so viele Tage auf dem Ozean zu sein wie bei einer Transatlantikregatta, ist immer eine tolle Erfahrung, und wir als Team hatten besonders auf dem Atlantik tolle Erfolge: Zwei Rekorde sowie drei Mal First-Ship-Home stehen bereits auf dem Rambler-Konto.“

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Der NRV hat auch die die erste Atlantikregatta der Rambler-Crew ausgerichtet. Mit der „Rambler 90“ segelte die Mannschaft 2007 beim HSH Nordbank Blue Race in 11 Tagen und 16 Stunden über den Atlantik. „Damals hat der Verein einen hohen Standard bezüglich Wettfahrtleitung und Veranstaltung gesetzt und wir sind zuversichtlich, dass uns auch in 2018 eine tolle Regatta erwartet“, sagt George David und ergänzt: „Die größte Herausforderung bei einem so langen Rennen ist, dass das Boot und Material heil bleiben, während die Crew maximal pusht. Es gilt also, auf alles vorbereitet zu sein. Das Allerwichtigste ist jedoch, sicher anzukommen.“

Die AAR ist die erste Regattaserie, die Wettfahrten in beide Richtungen über den Atlantik miteinander vereint. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Norddeutschen Regatta Vereins fand die Auftaktwettfahrt von Ost nach West bereits im November 2017 statt. Im Rahmen des RORC Transtatlantic Race hatten 23 Yachten dem NRV zu Ehren eine Regatta von Lanzarote nach Grenada bestritten.

Für die zweite Etappe von Bermuda nach Cuxhaven/Hamburg haben bereits mehr als 20 Teams ihr Interesse bekundet. Wie schon zum HSH Nordbank Blue Race erwartet die Teilnehmer nach dem Zieldurchgang vor Cuxhaven ein großer Empfang in der Hafencity in Hamburg. Im Sandtorhafen zu Füßen der Elbphilharmonie wird die Flotte ihr Race Village aufschlagen. Bereits während des Rennens können Interessierte, Freunde und Familie vor Ort im Race Village die Regatta unmittelbar verfolgen. Gewertet wird das Rennen nach den gängigen Handicap-Systemem ORC, IRC und ORC SuperYacht.

Auch Konstruktionsklassen wie die Class40 und die Imoca60 haben sich bereits zur Teilnahme angekündigt. Zu den bestätigten Teilnehmern zählen die „Malizia“ (Imoca60) von Boris Herrmann, die „Red“ (Class40) von Mathias Müller von Blumencron. Die „Iskareen“ von Arnt Bruhns tritt als Siegerin ihrer Klasse von den vergangenen NRV-Atlantikrennen, dem DCNAC 2003 und dem HSH Nordbank Blue Race von 2007, an. Auch die IRC-Gesamtsiegerin des AAR-Westbound, die „Teasing Machine“ des Franzosen Eric de Turckheim ist mit dabei. Und mit den drei Ausbildungsyachten des HVS und der SKWB, „Haspa Hamburg“, „Broader View Hamburg“ und „Bank von Bremen“ treten weitere spektakuläre Yachten an.

Anniversary-Regatta

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