Russischer Sieg beim Nord Stream Race

Die Mannschaft „Lord oft the Sail – Asia“ hat das Nord Stream Race 2018 gewonnen. Die russische Mannschaft konnte den letzten Abschnitt nach St. Petersburg mit einem Vorsprung von zwei Minuten vor der dänischen Mannschaft vom Frederikshavn Sejlklub für sich entscheiden.

Damit sicherte sich die Mannschaft auch einen Drei-Punkte-Vorsprung in der Gesamtwertung der Offshore-Rennen vor dem dänischen Team.

Die Russen gewannen auch die Wertung der Inshore-Rennen und sicherten sich damit überlegen die Wertung über alles. Der deutsche Vertreter vom Norddeutschen Regatta Verein kam im Jahr sein 150-jährigen Bestehens auf Platz drei in der Offshore-Wertung, wurde Zweiter bei den Hafenrennen und sicherte sich damit auch insgesamt den zweiten Platz. Insgesamt gingen fünf Mannschaften aus Russland, Schweden, Finnland, Dänemark und Deutschland, die siegreichen Vereinen der jeweiligen nationalen Liga-Events des Vorjahres, auf den Club-Swan 50 an den Start.

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Die Russen dominierten über die vier Offshore-Etappen das insgesamt 1000 Seemeilen lange Rennen. Nach dem Auftakt-Sieg auf dem Teilstück von Kiel nach Kopenhagen ließen sie in den beiden folgenden Etappenhäfen Stockholm und Helsinki einen zweiten und einen dritten Platz folgen, um dann schließlich mit der siegreichen Ankunft im heimischen Hafen alles klar zu machen. Neben den Russen durften sich die Dänen und das NRV-Team über jeweils einen Etappensieg freuen. Die dänische Crew gewann das Teilstücl von ihrem Heimathafen in Kopenhagen nach Stockholm, und die deutsche Mannschaft triumphierte auf der Fahrt von Stockholm nach Helsinki.

Beeindruckend war die Leistung von „Lord oft he Sail – Asia“ bei den Inshore-Regatten. In Kiel kassierten die Russen noch die volle Punktzahl, die drei folgenden Rennen gewannen sie allesamt. In dieser Wertung konnte der NRV Hamburg nach dem Auftaktsieg vor Kiel mit den folgenden Platzierungen 3, 4, 3 noch knapp Platz zwei vor den Finnen verteidigen. Als Letzte dieser Wertung verpassten die Dänen den Sprung auf Rang zwei in der Gesamtwertung, den sich so die Hamburger sicherten.

Der russische Skipper Sergey Musikhin kommentierte das Nord Stream Race so: „Wir mussten durch einige harte Zeiten während des Rennens. Zwei Wochen Regatta mit so vielen Herausforderungen – aber das ist eben Offshore-Segeln. Alles zusammen hat unser Team mehr zusammengeführt. Wir sind nicht nur für uns, sondern für unser Land gesegelt. Gratulation an das Team, es hat das Beste unter schwierigen Bedingungen gemacht.“

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