Siege für MARISKA, CHINOOK, ENCOUNTER UND TABASCO 5

Die Sieger der ersten Runde des Mediterranean Circuit der 2017 Panerai Classic Yachts Challenge stehen fest. Nach der 22. Auflage der Voiles d’Antibes gingen die als Siegerpreise in den vier Hauptkategorien ausgelobten Panerai Uhren an die Yachten Mariska (Kategorie Big Boats), Chinook (Vintage Yachts), Encounter (Classic Yachts) und Tabasco 5 (Spirit of Tradition).

Insgesamt 80 Classic- und Vintage-Yachten starteten bei den vier Wettfahrten an der französischen Riviera, wobei an jedem Veranstaltungstag eine andere Regattastrecke zu absolvieren war.
Bei den „Big Boats“ hatte die Mariska in der Endabrechnung die Nase vorn: als Eigentümer des 1908 von Fife in Schottland gebauten Gaffelkutters der internationalen 15-Meter-Klasse freute sich Christian Niels über drei erste Plätze und einen zweiten Platz. Die zweit- und drittplatzierten Boote, die Moonbeam of Fife (1903) und die Cambria (1928), entstanden übrigens auf derselben Werft. Viel beachtet in dieser Kategorie war auch die erfreuliche Rückkehr des bei den Klassikregatten der vergangenen Jahre von vielen vermissten Dreimastschoners Shenandoah of Sark (1902).
Bereits im dritten Jahr in Folge sicherte sich der 1916 in den USA gebaute Gaffelkutter Chinook die Top-Platzierung in der Kategorie „Vintage Yachts“. Als stolze Vertreterin der New-York-40-Klasse nimmt die Chinook bereits zum fünften Mal an der Panerai Regattaserie teil und konnte zwei der vier Rennen in Antibes für sich entscheiden. In der Teilnehmergruppe „Vintage Gaff“ gab die Chinook der italienischen Yacht Linnet und der Eva (1906) das Nachsehen.
Ihren dritten Sieg in der Kategorie „Classic Yachts“ konnte die 1976 auf der amerikanischen Werft Palmer Johnson nach Plänen des argentinischen Konstrukteurs German Frers gebaute 16-Meter-Yacht Encounter verbuchen. Sie finishte in der Klasse „Classic Marconi Racer“ vor der sieggewohnten Ganbare (1973), die im Vorjahr die Panerai Trophäe für die Gesamtsaison erringen konnte.
Auch in den Unterkategorien waren illustre Namen am Start. In der Klasse „Vintage Marconi A“ verwies die New York 40 Rowdy (1916) die Enterprise und die Jour de Fete auf die Plätze. Die Rowdy ist eine „Schwester“ der Chinook mit Bermuda-Takelung und gewann in zurückliegenden Jahren bereits dreimal die Panerai Trophäe für die Gesamtsaison. In Antibes beendete sie drei der vier Rennen in ihrer Klasse als Siegerin.
Dasselbe gelang der Weltumseglerin Skylark von 1937 in der Klasse „Vintage Marconi B“, während die Jalina (1946) das Klassement „Marconi C“ anführte. Die italienische Yacht EA dominierte die Klasse „Classic Marconi B“ mit vier Siegen bei vier Starts. Den Sieg in der Klasse „Classic Marconi C“ errang die Maria Giovanna II, während die Minx die Wertung in der Tofinou Einheitsklasse anführte.
Als zweite Veranstaltung der diesjährigen Panerai Classic Yachts Challenge steht die Argentario Sailing Week auf dem Programm, die vom 14. bis 18. Juni im toskanischen Porto Santo Stefano stattfindet.

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