Top-Ten verpasst, Ticket gewonnen

Die Geduldsspiele von Genua haben am Karfreitag zwar etwas an Schwung gewonnen, doch es bleibt bei einer schwachen Brise bei diesem Hempel Worldcup. Heute stehen bereits die ersten Medal Races (für die Skiffs und Kats) an. Allerdings sind nur Tim Fischer/Fabian Graf als Achte der 49er dabei vertreten. Die 49er-Frauen Victoria Jurczok/Anika Lorenz lösten derweil das Ticket zu den Pre-Olympics.

Die Geduldsspiele von Genua haben am Karfreitag zwar etwas an Schwung gewonnen, doch es bleibt bei einer schwachen Brise bei diesem Hempel Worldcup. Heute stehen bereits die ersten Medal Races (für die Skiffs und Kats) an. Allerdings sind nur Tim Fischer/Fabian Graf als Achte der 49er dabei vertreten. Die 49er-Frauen Victoria Jurczok/Anika Lorenz lösten derweil das Ticket zu den Pre-Olympics.

Der erste Worldcup-Auftritt jemals vor Genua war vor allem durch viel Wartezeit geprägt. Die Teams in acht olympischen Disziplinen (die Surfer fehlten, sie hatten direkt vor dem Worldcup ihre EM terminiert) mussten viel Phantasie an Land aufbringen, um die Zeit zu überbrücken.

Am Karfreitag blieb der Wind zwar weiter flau, aber von den geplanten 42 Rennen gelangen immerhin 41. Damit steuert der Hempel Worldcup auf das Final-Wochenende zu. Während die 49er, 49erFX und Nacra17 bereits heute ihr Medal Race segeln, sind die anderen Klassen am Sonntag dran.

Bei der Skiff-Frauen sind die deutschen Teams nicht im Medal Race vertreten. Tina Lutz/Susann Beucke, die noch bei der Palma-Regatta als Siebte für ein Top-Ergebnis gesorgt hatte, kamen vor Genua gar nicht in Schwung und verpassten sogar die Goldflotte. Damit hatten sie auch ihre Chancen auf die Teilnahme an den Pre-Olympics im August verspielt. Denn der Worldcup galt in dieser Klasse als zweites deutsches Quali-Kriterium nach Mallorca. Victoria Jurczok/Anika Lorenz, die durch zwei schlechte Abschlussrennen zwar auch noch aus den Top-Ten rutschten, konnten damit trotz des zwölften Platz’ ein wenig feiern. Sie vertreten Deutschland nun vor Enoshima zu der Testregatta für Olympia 2020.

In den anderen Klassen werden die Tickets für die Pre-Olympics erst bei den Europameisterschaften verteilt, die allesamt im Mai gesegelt werden. Damit dürften auch Justus Schmidt/Max Boehme ihr Abrutschen auf Platz 14 vor Genua verkraften. So dürfen sie im finalen Rennen nicht mehr an den Start, und Tim Fischer/Fabian Graf vertreten als Achte die deutschen Farben im Medal Race. Auf eine Medaille haben sie allerdings nur noch minimale – und allenfalls theoretische – Chancen. An der Spitze halten die australischen Gilmour-Brüder die neuseeländischen Superstars Peter Burling/Blair Tuke knapp auf Distanz. Burling/Tuke scheinen indes ihr Comeback in die Olympiaklasse vollzogen zu haben. Auf Mallorca noch Siebte sind die Olympiasieger und AC-Gewinner nun wieder mittendrin im Medaillenspiel.

Ohne Schwarz-Rot-Gold wird das Nacra-Finale gesegelt. Johannes Polgar/Carolina Werner rutschten nach gutem Start noch auf Platz 22 ab, Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer beendeten die Serie sogar vorzeitig und wurden 35. von 45 Mannschaften.

Für die anderen Klassen geht es heute noch in den Flottenrennen an den Start. Aktuell einzige Mannschaft des German Sailing Team in den Top-Ten sind die 470er-Juniorinnen Theres Dahnke/Birte Winkel.

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