Überlingen und Hemelingen ziehen ins SCL-Finale ein

Die beiden deutschen Teilnehmer am ersten Halbfinale der Sailing Champions League haben den Cut für das Finale, das Anfang September in St. Moritz/Schweiz ausgetragen wird, geschafft.

Als Fünfter und Elfter von Porto Cervo/Italien rutschten der Dritte und der Vierte der Segel-Bundesliga des vergangenen Jahres unter die Top-14 Clubs, die für das Finale zugelassen sind. Insgesamt waren 22 Teams aus 13 Nationen am Start. Den Sieg von Sardinien sicherte sich das italienische Team Circolo della Vela Bari.

Der Club des Teams aus Bari fiel überlegen aus. Die Süd-Italiener überzeugten durch starke Starts und gute taktische Entscheidungen. Mit elf Siegen in den 18 Rennen war der Sieg der Italiener in dem sprudelnden Gewässer der Costa Smeralda eine klare Sache – auf den Rängen zwei und drei kamen die Mannschaften aus Bregenz/Österreich und Saint-Aubin Elbeuf/Frankreich. Vor dem besten deutschen Club, der Mannschaft aus Überlingen vom Bodensee, konnte sich noch eine weitere Bodensee-Mannschaft, das Schweizer Team aus St. Gallen, platzieren.

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Überlingen qualifizierte aich als Fünftplatzierter für das SCL-Finale. Foto: Lars Wehrmann

Simone Ferrarese, Skipper der siegreichen Italiener, war voller Stolz über die eigene Leistung: „Wir hatten heute einen aufregenden Tag. Es ist großartig, die Serie mit einem Sieg beendet zu haben, und es ist fantastisch als italienische Mannschaft in italienischen Gewässern gewonnen zu haben. Wir lieben Porto Cervo, und wir lieben dieses Event. Es war hart bis zum Ende, vor allem im letzten Rennen, als wir uns ganz auf die französische Mannschaft aus Saint-Aubin Elbeuf konzentriert haben, die unserer direkter Konkurrent war. Ein Dank an meine Crew, die einen großartigen Job gemacht hat.“

Neben den in Porto Cervo qualifizierten Mannschaften haben 16 weitere Teams beim zweiten Halbfinale in St. Petersburg/Russland Anfang August die Chance, sich für das SCL-Finale zu qualifizieren. In Russland sind auch die beiden weiteren deutschen Vertreter, der NRV aus Hamburg und der DTYC aus Tutzing, am Start.

Der WV Hemelingen landete auf Platz elf. Foto: Lars Wehrmann

Die 14 qualifizierten Mannschaften:
1. Circolo della Vela Bari, Italien
2. Yacht Club Bregenz, Österreich
3. Club de Voile Saint-Aubin Elbeuf, Frankreich
4. Regattaclub Bodensee St Gallen, Schweiz
5. Segel- und Motorboot Club Überlingen
6. Yacht Club Monaco, Monaco
7. Regattaclub Oberhofen, Schweiz
8. Kongelig Dansk Yachtklub, Dänemark
9. Società Canottieri Garda Salò, Italien
10. Åländska Segelsällskapet, Finnland
11. Wassersportverein Hemelingen
12. Cape Crow Yacht Club, Schweden
13. APCC Nantes, Frankreich
14. Jachtclub Scheveningen, Niederlande

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