“Varuna” mit Wiedergutmachung auf Platz drei

Die deutschen Crews haben das Spitzengeschehen beim Caribbean 600 mitbestimmt. In der IRC-Gesamtwertung segelten die „Varuna“ von Jen Kellinghusen und die „Outsider“ von Tilmar Hansen in die Top-Fünf. Die „Varuna“ erreichte nach gesegelter Zeit als dritte Yacht das Ziel, war berechnet Vierte, bekam aber wegen ihres Beidrehens nach der Kenterung der „Fujin“ eine Wiedergutmachung und...

Die deutschen Crews haben das Spitzengeschehen beim Caribbean 600 mitbestimmt. In der IRC-Gesamtwertung segelten die „Varuna“ von Jen Kellinghusen und die „Outsider“ von Tilmar Hansen in die Top-Fünf. Die „Varuna“ erreichte nach gesegelter Zeit als dritte Yacht das Ziel, war berechnet Vierte, bekam aber wegen ihres Beidrehens nach der Kenterung der „Fujin“ eine Wiedergutmachung und wurde auf den geteilten dritten Platz mit der amerikanischen „Warrior“ gesetzt.

Deutsche Mannschaften lieferten auch in der Class40 eine starke Leistung ab. Die „Iskareen“ von Arnt Bruhns setzte sich hier in einem engen deutschen Duell um Platz drei gegen die „Red“ von Mathias Müller von Blumencron durch und feierte mit einem knappen Vorsprung von 32 Minuten nach 2 Tagen, 20 Stunden, 22 Minuten und 10 Sekunden den Platz auf dem Podium. Nicht zu halten war in der Einheitsklasse die französischen „Eärendil“, die sieben Stunden vor den deutschen Crews das Ziel vor Antigua erreichte.

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Auch in der Handicap-Klasse stand am Ende die schnellste Yacht ganz oben im Ranking. Die „Rambler 88“ von George David (USA), die in 1 Tag, 13 Stunden, 41 Minuten und 45 Sekunden einen neuen Streckenrekord für Einrumpfboote auf dem 600-Meilen-Kurs im Zick-Zack um elf karibische Inseln aufgestellt hatte, lag auch berechnet vorn. Auf Platz zwei nach gesegelter Zeit kam die „Warrior“ von Steve und Stephen Murray an, berechnet musste sie sich aber von der „Privateer“ von Ron O’Hanley (alle USA) geschlagen geben. Die „Varuna“ lieferte ein tolles Rennen. Zehn Stunden nach dem Start war sie beigedreht, um dem gekenterten Katamaran „Fujin“ zur Hilfe zu eilen. Bevor sie jedoch an der Unglücksstelle eintraf, war die Crew gerettet, und die „Varuna“ konnte das Rennen fortsetzen. Nach gesegelt Zeit wurde die Hamburger Crew mit Platz drei belohnt, auch berechnet reichte es inklusive Wiedergutmachung für das Podium. Die „Outsider“ von Tilmar Hansen lag gesegelt zwar knapp fünf Stunden zurück, musste sich berechnet aber nur mit einem Abstand von acht Minuten hinter der „Varuna“ einreihen.

Die deutschen Yachten werden jetzt die nächsten Monate in der Karibik bleiben, bevor sie im Juli bei der Jubiläumsregatta des NRV über den Atlantik an den Start gehen.

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