Volvo Ocean Race: Wechselspiele im Nebel vor Newport

Im Nebel vor der US-Küste hat sich das Feld des Volvo Ocean Race kurz nach dem Start von Newport zur neunten Etappe nach Cardiff/Großbritannien aufgesplittet. Während die eine Hälfte des Feldes früh mit den Favoriten „Mapfre“ und „Dongfeng“ nach Norden steuerte, nahmen die anderen Yahten direkten Kurs nach Osten. Und nachdem zunächst der Norden bevorteilt...

Im Nebel vor der US-Küste hat sich das Feld des Volvo Ocean Race kurz nach dem Start von Newport zur neunten Etappe nach Cardiff/Großbritannien aufgesplittet. Während die eine Hälfte des Feldes früh mit den Favoriten „Mapfre“ und „Dongfeng“ nach Norden steuerte, nahmen die anderen Yahten direkten Kurs nach Osten. Und nachdem zunächst der Norden bevorteilt schien, hat sich das Blatt nun gewendet. Die gen Osten segelnden Flotte ist inzwischen im frischen Westwind angekommen und kann mit Speed auf Europa zusteuern, während die andere Hälfte eine Schwachwindzone zu durchfahren hat. Team „Brunel“, die vor Newport das Fotofinish knapp gegen „Mapfre“ verloren hatten, hat sich vorerst an die Spitze gesetzt – vor „Vestas 11th Hour Racing“ und „AkzoNobel“.

Die erste Nacht hinterließ Spuren bei den Teams, als es durch den dichten Nebel vor Newport ging. „Es war eine verrückte erste Nacht. Teilweise hatten wir nur eine Sicht von 50 Metern“, berichtete Liz Wardley von „Turn the Tide on Plastic“. Auch ihr Team steuerte früh nach Norden, konnte daraus aber keinen Gewinn schlagen und kämpft mit „Dongfeng“ und „Mapfre“ derzeit um den Anschluss an das südöstlich liegende Führungsquartett. Doch die Verluste könnten im weiteren Verlauf schwierig zu kompensieren sein, denn die Etappe nach Cardiff ist mit rund 300 Seemeilen vergleichsweise kurz und das Quartett an der Spitze scheint den Expresszug nach Nordosten in Richtung Zielort bereits erreicht zu haben, um weiter auf das Tempo zu drücken und den Abstand in den nächsten Stunden weiter zu vergrößern.

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