Zweimal GER in Top-10 zum 470er EM-Auftakt

Die 470er sind mit einem fast perfekten Sonnen- und Windtag in ihre Europameisterschaft gestartet. Gleich drei Rennen gelangen in der Bucht vor San Remo/Italien bei rund 15 Knoten Wind. 70 Männer- (in zwei Gruppen) und 40 Frauen-Duos sind auf der Bahn. Nach dem ersten Tag gibt es für die Deutschen jeweils eine Top-Ten-Platzierung.

Sonnig und verheißungsvoll für einen perfekten EM-Start präsentierte sich San Remo am Donnerstagmorgen. Entsprechend schickte die Wettfahrtleitung die 110 Crews früh auf das Wasser. Dort mussten sich die Segler allerdings rund zwei Stunden gedulden, bis sich die Brise in Richtung und Stärke stabilisiert hatte. Dann aber gab es ideales Segeln.

Vor allem die Superstars der Szene wussten dieses Wetter in Top-Ergebnisse umzusetzen. Die Australier Matthew Belcher/Will Ryan (Belcher startet auch für den NRV Hamburg) legten mit drei Siegen in Folge mächtig vor. Sie starten zur EM in der offenen Wertung, werden also bei der Vergabe der EM-Titel herausgerechnet. Daher haben zunächst die Österreicher David Bargehr/Lukas Mähr den Kurs auf den Titel eingeschlagen. Sie führen auf Gesamtrang zwei mit der Serie 1,3,2 die kontinentale Flotte an.

Auch die Mecklenburger Malte Winkel/Matti Cipra erwischten einen guten Start in das Geschehen. Nach dem dritten Platz zum Auftakt rutschten sie allerdings in der zweiten Wettfahrt aus (17), um sich dann mit Platz 7 im dritten Rennen wieder zu fangen. Insgesamt liegen die EM-Medaillengewinner des vergangenen Jahres damit auf dem neunten Rang (Platz sieben in der EM-Wertung). Die zweite deutsche Mannschaft mit Olympia-Ambitionen, Simon Diesch/Philipp Autenrieth, muss vorerst mit Rang 23 zufrieden sein.

Bei den Frauen nutzten Nadine Boehm/Ann-Christin Goliaß die etwas stärkere Brise, um sich wieder in Szene zu setzen. Nachdem die Leichtwindbedingungen vor Mallorca der bayerischen Crew den Saisonauftakt in Europa verhagelt hatten, sind sie nun als beste Deutsche auf Rang acht in den Top-Ten zu finden. Frederike Loewe/Anna Markfort lauern auf Rang 13, und auch Theres Dahnke/Birte Winkel halten sich als 18. noch in den Top-20.

An der Spitze agiert aber mit der Serie 1,8,1 die britische Top-Mannschaft Hannah Mills/Eilidh McIntyre.

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