Open-Ship bei der Hanse Sail Rostock

Auf der 28. Hanse Sail Rostock vom 9. bis 12. August laden einige Teilnehmerschiffe die Besucher ein, bei Open-Ship an Bord zu kommen und einen Blick hinter die Kulissen von Großseglern oder Schiffen der Marine zu werfen. An allen vier Hanse Sail-Tagen besteht für die ganze Familie die Möglichkeit, die Schiffe zu bestaunen, Führungen mitzuerleben sowie Fragen an die Crews zu stellen.

Eines der Teilnehmerschiffe, die am Freitag und Sonntag Open-Ship bieten, ist die Viermast-Bark “Sedov”, die 1921 zum ersten Mal den Anker lichtete. Mit einer Länge von 117,5 Metern – damit ist es das längste Schiff auf der diesjährigen Hanse Sail – beeindruckt das Segelschulschiff mit dem schwarzen Rumpf am Passagierkai in Warnemünde. Die 28. Hanse Sail Rostock findet vom 9. bis 12. August statt.

Genau wie die “Sedov” stammt auch das 1987 erbaute Vollschiff “Mir” aus Russland. Auf dem modernen Windjammer können Kursanten eine maritim-nautische Ausbildung absolvieren. Mit ihren 2.771 Quadratmetern Segelfläche und einer Höchstgeschwindigkeit von 19,4 Knoten unter Segeln, kann sie sich als “schnellster Großsegler der Welt” behaupten.  Besucher können am Sail-Samstag und -Sonntag an der Werft in Warnemünde an Bord gehen.

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Der Marinestützpunkt Hohe Düne in Warnemünde lädt Gäste der maritimen Großveranstaltung vom 9. bis 11. August zum Offenen Stützpunkt und zu Open-Ship ein. Ein Tender, eine Korvette sowie ein Minensucher aus Litauen und zwei Heimwehrkutter aus Dänemark werden im Marinestützpunkt Hohe Düne liegen. Am Passagierkai Warnemünde können sich Besucher am Sail-Samstag  auf der 140 Meter langen Fregatte “Schleswig Holstein” über die bis ins Jahr 1994 zurückreichenden Einsätze des Marineschiffs informieren: Obwohl ihr Heimathafen im norddeutschen Wilhelmshaven ist, bestreitet die “Schleswig Holstein” weite Wege – bis zum Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas oder in den hohen Norden zum Nordkap Norwegens ist sie schon gereist.

Zur Hanse Sail Rostock ist auch die “MS Seebiene” zu Gast und lädt im Fracht- und Fischereihafen zu Open-Ship ein, um auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam zu machen. Mehr als 8 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr in unsere Meere. Der Verein “Sea Clean” hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die Säuberung der Gewässer von Plastik einzutreten. An Bord der “MS Seebiene” wird Plastikmüll, der aus den Meeren gefischt wurde, in Kraftstoff umgewandelt.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bietet die “Vormann Jantzen” am Sail-Freitag, -Samstag und -Sonntag auf der Mittelmole in Warnemünde für die Besucher zum Open-Ship an. Der Name des Seenotrettungskreuzers stammt von einem Warnemünder Lotsenkommandeur, der zu seinen Lebzeiten ab 1866 um die 80 Menschen aus Seenot rettete.

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