Bavaria Yacht

Bavaria Yachtbau: Auslieferungen erfolgen wieder kontinuierlich

Produktion stabilisiert, Auslieferungen erfolgen kontinuierlich - alle 600 Mitarbeiter sind im …

Vakuuminfusion bei Bavaria Yachts

Die Umstellung der Produktion auf ein Vakuuminfusionsverfahren soll laut einigen Berichten …

Bavaria strebt Insolvenz in Eigenverantwortung an

Am Montag wurde dem Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenregie der Bavaria …

Bavaria präsentiert neue 50er

Bavaria stellt neues 50 Fuß-Schiff der Cossuti-Designlinie vor. Vor einem Jahr begann mit der C57 …

Test: Bavaria 51

Einfache Handhabung, viele Verbesserungen im Detail, gute Segel- und Manövriereigenschaften und …

Test: Nautitech 46

Riesiges Cockpit, markante Knicke in den Rümpfen, Steuerstände in den Hecks: Bei der noch jungen …

Test: Bavaria 34

Bei der neuen Bavaria 34 arbeiteten die Konstrukteure vor allem an den Details und entwickelten die …

Test: Bavaria 46 Cruiser

Die runderneuerte Cruiser-Linie von Bavaria kann sich sehen lassen: Vom Design ansprechender, …

Doppeltest der Bavaria 38 und 34

Bavaria produziert Neuheiten am Fließband: Nach der 32, der 36 und 41 folgt mit der 38 ein …

Test: Bavaria 37 Cruiser

Höhe läuft der Cruiser fast wie ein Racer, aber ohne den üblichen Trimmaufwand. Auch unter Deck …

Bavaria Yachts wurde 1978 in Giebelstadt in der Nähe von Würzburg von Winfried Herrmann gegründet. Der innovative Unternehmer erarbeitete sich in kurzer Zeit den Ruf eines Henry Ford der Yachtbaubranche. Er stellte die Produktion auf Fließbandfertigung um und konnte in Spitzenzeiten über 3.500 Segel- und Motoryachten bauen. Roboter in der Schreinerei inklusive zweier Lackierstraßen für Holzteile, sowie die Fertigung von kompletten Kabinen außerhalb des Rumpfes machten den Bau effizient und günstig. Auch den Bau der Rümpfe stellte Winfried Herrmann auf industrielle Standards um. Ein Roboter spritzte das Gelcoat in die Form, bevor ebenfalls am Fließband laminiert wurde. Eine CNC-Fräse sorgte schon früh bei Bavaria für das Bohren von Rumpfdurchlässen, das schneiden von Fenstern und das drehen von Gewinden für Beschläge.

Neu eingeführt wurde das System der sogenannten Teilegleichheit: Türen gab es nur noch in einer Größe in Yachten aller Größen. Eine Bugkorbgröße oder ein Standard-Cockpittisch wurden in verschieden Yachten verbaut.

Auch die Lieferanten von Bavaria mussten umlernen unter Winfried Hermann. Als der gebürtige Ochsenfurter feststellte, dass seine Mitarbeiter zu lange brauchten um Motoren aus den Kartons auszupacken, zwang er die Motorenhersteller die Motoren bereits befüllt mit allen Flüssigkeiten in Gestellen direkt an das Band zu liefern.

Aber auch Herrmann war von Krisen nicht frei. 1984 stand er vor dem Aus und konnte die Werft nur durch die 50 prozentige Beteiligung und eine Finanzspritze von Yachthändler Josef Meltl retten.

Im Jahr 2000 wurden bei Bavaria die ersten Motor­yachten produziert. 2007 auf der Höhe der Yachtkonjunktur verkaufte Winfried Herrmann Bavaria für einen unglaublichen Preis von 1,1 Milliarden Euro an den Investmentfonds Bain Capital.

Bavaria ist heute eines der größten Yachtbauunternehmen Europas. In Giebelstadt verfügt das Unternehmen über vier Produktionsstraßen mit je 125 Metern Länge, über eine eigene Schreinerei für den kompletten Ausbau einer Yacht sowie über zwei Hallen von 70.000 Quadratmetern für die Fertigung von Rümpfen und Decks.