Bavaria Yacht

15. Boatshow Bernau am Chiemsee

Im Yachtzentrum Bernau findet am ersten Adventswochenende die Segelyacht-Hausmesse von Yachten …

Offizieller Neustart bei Bavaria

Kleinere Modellpalette – Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen der Marke – Stärkung der …

Bavaria: Materialbestellungen laufen auf Hochtouren

Die Materialbestellungen laufen bei Bavaria Yachtbau wieder auf Hochtouren.

Bavaria trennt sich vom Flaggschiff

Keine Woche nach der Nachricht, dass Bavaria einen neuen Eigentümer bekommt, gibt eine kroatische …

Bavaria Yachtbau ist gerettet – Insolvenz abgewendet

Nach knapp fünf Monaten der Ungewissheit wurde für die Giebelstädter Werft Bavaria Yachtbau nun …

Neuer Bieter – Gibt es Hoffnung für Bavaria?

Würzburger Tageszeitung Main Post berichtet von einem neuen Bieter für Bavaria. Verhandlungen …

Bavaria weiterhin ohne Käufer

Bei Bavaria Yachts sieht es derzeit nicht gut aus. Kein Interessent möchte die Werft bisher …

Bavaria Yachtbau: Auslieferungen erfolgen wieder kontinuierlich

Produktion stabilisiert, Auslieferungen erfolgen kontinuierlich - alle 600 Mitarbeiter sind im …

Vakuuminfusion bei Bavaria Yachts

Die Umstellung der Produktion auf ein Vakuuminfusionsverfahren soll laut einigen Berichten …

Bavaria strebt Insolvenz in Eigenverantwortung an

Am Montag wurde dem Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenregie der Bavaria …

Bavaria Yachts wurde 1978 in Giebelstadt in der Nähe von Würzburg von Winfried Herrmann gegründet. Der innovative Unternehmer erarbeitete sich in kurzer Zeit den Ruf eines Henry Ford der Yachtbaubranche. Er stellte die Produktion auf Fließbandfertigung um und konnte in Spitzenzeiten über 3.500 Segel- und Motoryachten bauen. Roboter in der Schreinerei inklusive zweier Lackierstraßen für Holzteile, sowie die Fertigung von kompletten Kabinen außerhalb des Rumpfes machten den Bau effizient und günstig. Auch den Bau der Rümpfe stellte Winfried Herrmann auf industrielle Standards um. Ein Roboter spritzte das Gelcoat in die Form, bevor ebenfalls am Fließband laminiert wurde. Eine CNC-Fräse sorgte schon früh bei Bavaria für das Bohren von Rumpfdurchlässen, das schneiden von Fenstern und das drehen von Gewinden für Beschläge.

Neu eingeführt wurde das System der sogenannten Teilegleichheit: Türen gab es nur noch in einer Größe in Yachten aller Größen. Eine Bugkorbgröße oder ein Standard-Cockpittisch wurden in verschieden Yachten verbaut.

Auch die Lieferanten von Bavaria mussten umlernen unter Winfried Hermann. Als der gebürtige Ochsenfurter feststellte, dass seine Mitarbeiter zu lange brauchten um Motoren aus den Kartons auszupacken, zwang er die Motorenhersteller die Motoren bereits befüllt mit allen Flüssigkeiten in Gestellen direkt an das Band zu liefern.

Aber auch Herrmann war von Krisen nicht frei. 1984 stand er vor dem Aus und konnte die Werft nur durch die 50 prozentige Beteiligung und eine Finanzspritze von Yachthändler Josef Meltl retten.

Im Jahr 2000 wurden bei Bavaria die ersten Motor­yachten produziert. 2007 auf der Höhe der Yachtkonjunktur verkaufte Winfried Herrmann Bavaria für einen unglaublichen Preis von 1,1 Milliarden Euro an den Investmentfonds Bain Capital.

Bavaria ist heute eines der größten Yachtbauunternehmen Europas. In Giebelstadt verfügt das Unternehmen über vier Produktionsstraßen mit je 125 Metern Länge, über eine eigene Schreinerei für den kompletten Ausbau einer Yacht sowie über zwei Hallen von 70.000 Quadratmetern für die Fertigung von Rümpfen und Decks.