Bavaria Yacht

Test: Bavaria 46 Cruiser

Die runderneuerte Cruiser-Linie von Bavaria kann sich sehen lassen: Vom Design ansprechender, …

Doppeltest der Bavaria 38 und 34

Bavaria produziert Neuheiten am Fließband: Nach der 32, der 36 und 41 folgt mit der 38 ein …

Test: Bavaria 55 Cruiser

Nach rund eineinhalb Jahren intensiver Planung war es endlich soweit – die neue Bavaria ist da. …

Test: Bavaria 37 Cruiser

Höhe läuft der Cruiser fast wie ein Racer, aber ohne den üblichen Trimmaufwand. Auch unter Deck …

Test: Bavaria Vision 40 und 44

Nun sind sie da, die ersten Deckssalon-Yachten von Bavaria: Schneller als die Cruiser sollen sie …

Test: Bavaria 32

Ein wirkungsvoll trimmbares Rigg mit tadellos stehenden Rollsegeln, sehr gute Segel- und …

Test: Bavaria Cruiser 36

Nach vier neuen Modellen von Farr Yacht Design USA folgt nun die Mittelklasse in 36 Fuß – eine …

Test: Bavaria 45 Cruiser

Erst die Größte, dann die Kleinste und nun die gehobene Mittelklasse: Mit der Cruiser 45 ist …

Test: Bavaria 36

Nach vier neuen Modellen von Farr Yacht Design USA folgt nun die Mittelklasse in 36 Fuß – eine …

Test: Nautitech 40

Ihre schlanken Rümpfe mit den schmalen Wasserlinien und scharfen, senkrechten Vorsteven weisen die …

Bavaria Yachts wurde 1978 in Giebelstadt in der Nähe von Würzburg von Winfried Herrmann gegründet. Der innovative Unternehmer erarbeitete sich in kurzer Zeit den Ruf eines Henry Ford der Yachtbaubranche. Er stellte die Produktion auf Fließbandfertigung um und konnte in Spitzenzeiten über 3.500 Segel- und Motoryachten bauen. Roboter in der Schreinerei inklusive zweier Lackierstraßen für Holzteile, sowie die Fertigung von kompletten Kabinen außerhalb des Rumpfes machten den Bau effizient und günstig. Auch den Bau der Rümpfe stellte Winfried Herrmann auf industrielle Standards um. Ein Roboter spritzte das Gelcoat in die Form, bevor ebenfalls am Fließband laminiert wurde. Eine CNC-Fräse sorgte schon früh bei Bavaria für das Bohren von Rumpfdurchlässen, das schneiden von Fenstern und das drehen von Gewinden für Beschläge.

Neu eingeführt wurde das System der sogenannten Teilegleichheit: Türen gab es nur noch in einer Größe in Yachten aller Größen. Eine Bugkorbgröße oder ein Standard-Cockpittisch wurden in verschieden Yachten verbaut.

Auch die Lieferanten von Bavaria mussten umlernen unter Winfried Hermann. Als der gebürtige Ochsenfurter feststellte, dass seine Mitarbeiter zu lange brauchten um Motoren aus den Kartons auszupacken, zwang er die Motorenhersteller die Motoren bereits befüllt mit allen Flüssigkeiten in Gestellen direkt an das Band zu liefern.

Aber auch Herrmann war von Krisen nicht frei. 1984 stand er vor dem Aus und konnte die Werft nur durch die 50 prozentige Beteiligung und eine Finanzspritze von Yachthändler Josef Meltl retten.

Im Jahr 2000 wurden bei Bavaria die ersten Motor­yachten produziert. 2007 auf der Höhe der Yachtkonjunktur verkaufte Winfried Herrmann Bavaria für einen unglaublichen Preis von 1,1 Milliarden Euro an den Investmentfonds Bain Capital.

Bavaria ist heute eines der größten Yachtbauunternehmen Europas. In Giebelstadt verfügt das Unternehmen über vier Produktionsstraßen mit je 125 Metern Länge, über eine eigene Schreinerei für den kompletten Ausbau einer Yacht sowie über zwei Hallen von 70.000 Quadratmetern für die Fertigung von Rümpfen und Decks.