Bavaria Yacht

Test: Bavaria 43 Cruiser

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Test: Bavaria 50 Vision

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Test: Bavaria 32 Cruiser

Nach der Größten nun die Kleinste: Die 32 Cruiser von Bavarias neuer Design-Linie zeichnet sich …

Test: Bavaria 41

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Test: Bavaria 42

Premiere und Vorhang auf für Bavarias BAVARIA 42 jüngstes Stück: 42 Fuß lang und erster Akt der …

Test: Bavaria 31 Cruiser

Werftgründer Winfried Herrmann krönt sein Lebenswerk „Bavaria“ nicht nur mit einem lukrativen …

Interview mit Bavaria Yachts

Auf der boot Düsseldorf 2017 präsentierte sich Bavaria zum zweiten Mal auf einem Messestand, der …

10 Jahre Clipper Marine und Bavaria Yachts

Seit zehn Jahren wird die deutsche Werft für Segel- und Motoryachten durch Clipper Marine in …

Bavaria Catamarans führt Erfolgsgeschichte auf eine neue Ebene

Ein stylisches Rumpfdesign, ein neues luxuriöses Interieur-Layout und viele neue Features machen …

Bavaria C65 ist das neue Flaggschiff

Die Bavaria C65 ist das neue Flaggschiff der Bavaria Yachts Segelyacht-Flotte und nach der …

Bavaria Yachts wurde 1978 in Giebelstadt in der Nähe von Würzburg von Winfried Herrmann gegründet. Der innovative Unternehmer erarbeitete sich in kurzer Zeit den Ruf eines Henry Ford der Yachtbaubranche. Er stellte die Produktion auf Fließbandfertigung um und konnte in Spitzenzeiten über 3.500 Segel- und Motoryachten bauen. Roboter in der Schreinerei inklusive zweier Lackierstraßen für Holzteile, sowie die Fertigung von kompletten Kabinen außerhalb des Rumpfes machten den Bau effizient und günstig. Auch den Bau der Rümpfe stellte Winfried Herrmann auf industrielle Standards um. Ein Roboter spritzte das Gelcoat in die Form, bevor ebenfalls am Fließband laminiert wurde. Eine CNC-Fräse sorgte schon früh bei Bavaria für das Bohren von Rumpfdurchlässen, das schneiden von Fenstern und das drehen von Gewinden für Beschläge.

Neu eingeführt wurde das System der sogenannten Teilegleichheit: Türen gab es nur noch in einer Größe in Yachten aller Größen. Eine Bugkorbgröße oder ein Standard-Cockpittisch wurden in verschieden Yachten verbaut.

Auch die Lieferanten von Bavaria mussten umlernen unter Winfried Hermann. Als der gebürtige Ochsenfurter feststellte, dass seine Mitarbeiter zu lange brauchten um Motoren aus den Kartons auszupacken, zwang er die Motorenhersteller die Motoren bereits befüllt mit allen Flüssigkeiten in Gestellen direkt an das Band zu liefern.

Aber auch Herrmann war von Krisen nicht frei. 1984 stand er vor dem Aus und konnte die Werft nur durch die 50 prozentige Beteiligung und eine Finanzspritze von Yachthändler Josef Meltl retten.

Im Jahr 2000 wurden bei Bavaria die ersten Motor­yachten produziert. 2007 auf der Höhe der Yachtkonjunktur verkaufte Winfried Herrmann Bavaria für einen unglaublichen Preis von 1,1 Milliarden Euro an den Investmentfonds Bain Capital.

Bavaria ist heute eines der größten Yachtbauunternehmen Europas. In Giebelstadt verfügt das Unternehmen über vier Produktionsstraßen mit je 125 Metern Länge, über eine eigene Schreinerei für den kompletten Ausbau einer Yacht sowie über zwei Hallen von 70.000 Quadratmetern für die Fertigung von Rümpfen und Decks.