Hamburg dominiert die Segel-Bundesliga

Die Bundesliga-Segler erwiesen sich in den beiden Tagen mit schwierigen Windbedingungen vor Travemünde als fleißige Bienchen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag harrten sie lange auf den Bahnen aus, um ein volles Programm in die Liste zu bekommen. Und die Beharrlichkeit von Wettfahrtleitung und Akteuren zahlte sich aus.

Zwölf der geplanten 15 Flights sind gesegelt. Damit ist eine faire Wertung für den dritten Act der aktuellen Saison bereits gesichert. Der Montag ist somit fast ein Schaulaufen für die besten Mannschaften.

Das gilt umso mehr für den NRV Hamburg. Der dreimalige Meister hat sich ein Punktepolster von neun Zählern vor seinen verbleibenden drei Rennen angelegt. Es folgen mit dem SMC Überlingen vom Bodensee und dem Klub am Rupenhorn (Berlin) zwei Teams, die im Umgang mit schwierigen Windbedingungen höchste Expertise besitzen. Der wahrscheinliche Sieg vor Travemünde würde den NRV in eine starke Position bringen, um den Titel als deutsche Mannschaftsmeister zu verteidigen.

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Das Hamburger Stadtwappen steht auch in der Zweiten Liga ganz oben – und das sogar doppelt. Der Mühlenberger SC hat hier die Führung vor dem Hamburger SC und dem Schweriner YC übernommen. Während die Mühlenberger eine starke Spitzenposition inne haben, ist dahinter alles eng beieinander und damit am finalen Tag der Bundesliga noch vieles möglich. In der Saisonwertung würden die Hamburger sich damit auch vor den Schlei SC an die Spitze des Rankings setzen.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf vor Travemünde ist Bundesliga-Organisator Oliver Schwall: „Die Power ist unglaublich. Das Niveau ist so unfassbar gestiegen. Die Clubs trainieren wie verrückt.“ Vor drei Jahren hätte er mit Segel-Ikone und Agentur-Partner Jochen Schümann noch mitsegeln können. „Jetzt würden wir eins auf die Mütze bekommen“, so Schwall.

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