Warnemünder Woche so international wie selten zuvor

Die 82. Warnemünder Woche ist vorbei und die ersten Absprachen und Vorbereitungen für die 83. Auflage sind bereits getroffen. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass sich das maritime Segelevent zurecht als eines der begehrtesten der Welt bezeichnen kann. Etwa 1.400 Segler strömten in den vergangenen neun Tagen nach Warnemünde. „Wir haben mehr auf Qualität...

Die 82. Warnemünder Woche ist vorbei und die ersten Absprachen und Vorbereitungen für die 83. Auflage sind bereits getroffen. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass sich das maritime Segelevent zurecht als eines der begehrtesten der Welt bezeichnen kann.

Etwa 1.400 Segler strömten in den vergangenen neun Tagen nach Warnemünde. „Wir haben mehr auf Qualität statt auf Quantität gesetzt. Das hat sich ausgezahlt. Die Teilnehmerfelder der Regatten waren sehr stark besetzt“, freute sich Sportdirektor Peter Ramcke.

Insgesamt wurden 564 Boote zu Wasser gelassen. Dazu zählen auch die 110 Raceboards, die bei der Weltmeisterschaft vor der Warnemünder Küste zum Einsatz kamen.

Bei der zweiten WM kämpften die Boote der Klasse J/22 um die begehrte Trophäe. Dort starteten insgesamt 31 Teams.

Das größte Teilnehmerfeld bildete der Laser Europa Cup. 205 vorwiegend Jugendliche Teilnehmer starteten in den drei Variationen 4.7, Radial und Standard.

Über neun Tage hinweg wurden insgesamt 20 einzelne Regatten absolviert und etwa 100 von 116 geplanten Wettfahrten durchgeführt. Zwei Mal konnten die Wettfahrten nicht stattfinden. Während am ersten Sonntag aufgrund zu hoher Wellen und zu starken Windes nur die „Rund Bornholm“-Regatta starten konnte, mussten am Freitag wegen schwachen Windes und aufziehender Gewitterwolken alle Wettfahrten abgesagt werden.

Auch in diesem Jahr wurde die Warnemünder Woche zu einem Segelspektakel, auf das zahlreiche internationale Sportler hingefiebert hatten. Insgesamt starteten Segler aus 38 Nationen.

Aus aller Welt nahmen 285 ausländische Segler in 240 Booten an den Regatten teil. Unter anderem waren Segler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Neuseeland, Taiwan, China und den USA dabei.

Die Zahl der Woche ist 24:54:23 Stunden. So lange brauchte die „Ospa“ um von Warnemünde nach Bornholm und zurück zu segeln. Dieser Rekord dürfte schwer zu brechen sein.

Das besondere an der Veranstaltung sind auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die eine Woche lang teilweise ihren Urlaub aufwenden, um für einen reibungslosen Ablauf bei dem Segelfest zu sorgen. Insgesamt waren 300 Helfer vor Ort. Für alle Verantwortlichen auf See standen insgesamt 55 Begleitboote zur Verfügung. „Alle Helfer haben einen herausragenden Job gemacht und tragen die Warnemünder Woche. Das verdient allergrößten Respekt und ein großes Dankeschön“, freut sich Sportdirektor Ramcke.

Rene Warning

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