Aira 22 – Die Jollenwanderin

Die Aira 22 aus den Niederlanden eigent sich perfekt, um auf den friesischen Kanälen facettenreiche Segeltörns zu unternehmen

Der Baum ist extra hoch angeschlagen, damit man unter dem Zelt, das passgenau zugeschnitten wird, aufrecht sitzen kann. Als weiteres Zubehör gibt es ein maßgeschneidertes Lattenrost. Über das gesamte Cockpit gelegt und mit den Sitz- und Rückenlehnenpolstern bestückt, entsteht eine komfortable Liegefläche für zwei. In Kombination mit der kleinen Schlupfkajüte, in der Segel, Taschen und Utensilien wie Campingkocher, -geschirr und Verpflegung verschwinden können, wird mit wenig Zeitaufwand eine geräumige Wanderjolle. Ideal ist das sechs­einhalb Meter lange Kielboot für Reviere, wie die Mecklenburgische Seenplatte oder Friesland. Kein Wunder, denn das Konzept kommt aus den Niederlanden, entworfen im Hause Simonis / Voogd. Die Aira 22 soll nicht nur Fahrtensegler begeistern, sondern auch als strapazierfähiges, einfach zu handhabendes Clubschiff dienen oder mit einem Minimum an Zusatzausrüstung Regattasegler bei der Stange halten.

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In der Match-Race-Variante erhält die Aira 22 anstelle des L-Kiels einen tiefer reichenden Hubkiel mit schmaler Finne und Torpedobombe und eine Gennaker-Ausrüstung. In der CS (Club Sailer)-Variante wird sie mit stabiler Gumminase und umlaufender Gummi-Scheuerleiste ausgestattet, als Daysailer (DS) kann sie wahlweise mit Cockpittisch und E-Motor bestellt werden.

Konstruktion: Simonis / Voogd
Lüa: 6,50 m
Hubkiel: 1,15 m
Gewicht: 700 kg
Ballast: 250 kg
Groß: 14 m²
Fock: 8 m²
Gennaker: 25 m²
Preis: ab 14.500 Euro
Händler: www.airaboats.nl

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