Auf Entdeckungsreise: Explorer 74

Eine Expedotionsyacht für die abgelegenen Regionen.

Nach dem Verkauf von Hanse­Yachts, der Werft, die er über Jahrzehnte aufgebaut und geführt hatte, dauerte es nicht lange, bis Unruheständler Michael Schmidt vom reinen Freizeitsegeln wieder in die Geschäftswelt zurückwechselte. Mit einer neuen Werft, die sich mit dem Bau vor allem aber Ausbau von Maxiyachten beschäftigt. Im nächsten Schritt, der noch in diesem Jahr ansteht, wird eine extravagante Blauwasser-Modellreihe auf Stapel gelegt. Erster Typ der Explorer-Serie ist eine 74 Fuß-Yacht aus der Feder von Lorenzo Argento. Gedacht für Paare oder Eigner, die mit Unterstützung einer kleinen Crew längere Segelreisen abseits der bekannten Routen unternehmen möchten. Egal, ob es in die Tropen oder ins ewige Eis gehen soll, diese Yacht wird auf Extrembedingungen vorbereitet. Um für gute Segeleigenschaften zu sorgen, ist neben Segelflächenoptimierung Gewichtsminimierung angesagt. Im Einzelnen bedeutet das: Der Rumpf wird aus Glasfaser-Epoxid-Sandwich gefertigt und, wo notwendig, mit Carbon verstärkt. Das Groß bekommt ein Square-­Top. Für Wohnkomfort ist aber auch gesorgt. Durch das markant viereckig gestaltete Deckshaus entstehen großen Räume über Deck. In seiner eckigen Form erinnert der Aufbau an Decksalons wie sie auf Katamaranen üblich sind. Mit einer Breite von sechs Metern kann die Explorer 74 fast so viel Lebensraum an Oberdeck bieten wie vergleichbare Kats. Unter Deck sind die Räume ebenfalls großzügig gestaltet.

Konstruktion: Lorenzo Argento
Lüa: 21,86 m
LWL: 20,84 m
Breite: 6,00 m
Tiefgang: 3,20 m
Verdrängung: 38 t
Ballast: 12 t
Wassertank: circa 1.000 l
Treibstofftank: circa 2.000 l
Motor: Volvo D4 mit 225 PS
Groß: circa 151 m²
Fock (105 %): circa 142 m²
Preis: ab 2.832.000 Euro
Werft: www.msyachtbau.com

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