Checkliste Maxi Fenix

Gebrauchtbootcheckliste Maxi Fenix

Gebrauchtboot-Checkliste

Aussenhaut
– Das Gelcoat war in einem guten, frisch polierten Zustand, so dass Auskreidungen nicht zu sehen waren.
– Ein Manko könnten ausgekreidete Zierstreifen als Verlängerung der Fenster sein
– Die umlaufende Gummi-Scheuerleiste ist vielleicht nicht schön, aber wirkungsvoll gegen Kratzer im Rumpf
Deck & Cockpit
– Im gesamten Cockpit und Deck fanden sich keinerlei Stressrisse im GFK, was für einen guten Pflegezustand wie für die wertige Verarbeitung im Sandwich spricht.
– Gut: Zwar optisch ansprechend, wurde ein Teakdeck kaum verbaut, was keine teuren und jetzt fälligen Neuerungen nach sich zieht
– Der Traveller ist zu kurz, Fallwinschen ab Werft nur am Mast montiert
– Wie der Rumpf auch, ist das Deck teils als Sandwich gebaut: Bei nachträglichen Bohrungen (Umlenkung der Fallen) oder Belastungsrissen muss daher genauer geforscht werden. Eine umfangreiche Decksanierung kann mitunter den Schiffswert erreichen
Dichtungen von Luken & Fenstern
– Aufgeklebt aber ungerahmt, treten undichte Fenster durchaus auf
– Auch die Vorschiffsluke ist altersbedingt einen Blick wert
Rigg
– Obwohl 7/8-getakelt, kommt das Rigg ohne Backstagen aus
– Filigrane, fraktionale Masten sind immer zu inspizieren: Finden sich Verfärbungen im Eloxat? Wie sehen die Wanten- und Salingsaufnahmen aus? Was ist überhaupt schon erneuert worden?
– Deckstehend, ist der Mastdurchlass kein Problem. Aber wie schaut es rund um das festigende Hauptschott aus?
Bereich unter Wasser
– Die Bilge ist zwar gut zugänglich, aber sehr flach
– Teils massiv handlaminiert (Kielbereich), teils nur gespritzt, ist die Rumpfverarbeitung unterschiedlich, aber Schwächen sind nicht bekannt
– Die Bauweise gilt gegenüber den ersten Maxis (Maxi77, 68…) als besser verarbeitet
– Sinnvoll: Die Wassertanks liegen schiffsmittig und tief unter der Dinette
Unter Motor
– Untermotorisiert, ist der Volvo Penta MD 5B ist also, sofern nicht erneuert, generell zu inspizieren
Unter Deck
– Die Aufteilung unter Deck ist sehr funktional und durchdacht
– Rein kosmetisch: Die Vinyl-Verkleidungen der Decken lösen sich allmählich
– Hier fand sich ein leichter Wasserschaden im Holz des Hauptschotts (Foto), vermutlich verursacht durch eine undichte Mastverkabelung
– Die Polster können altersbedingt verschlissen sein

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