Foiling Dinghy: Segel-Fliegen leicht gemacht

Das Foiling Dinghy soll den Einstieg in das Fliegen auf dem Wasser erleichtern

Foiling muss nicht zwangsläufig schwer zu erlernen und auch nicht superteuer sein. Wer ein wenig Jollenerfahrung mitbringt, sollte mit dem neuen Foiling Dinghy, das die Potsdamer Firma AST (Advanced Sailing Technologies GmbH) entwickelt hat, schnell zurechtkommen. Die Flugphasen lassen sich gut kontrollieren, weil die Foils selbstjustierend sind, also während des Segelns nicht ständig neu eingestellt werden müssen. AST spricht sogar davon, dass das Handling insgesamt nicht schwerer sei als das eines Lasers. Für gute Stabilität sorgt außerdem der breite Rumpf, der auch das Auf- und Absteigen erleichtert.

Obwohl der Segelspaß natürlich an oberster Stelle steht, wurde sehr bewusst auf Sicherheit geachtet. Das Rigg hat kein stehendes Gut, an dem man sich verletzen könnte, wenn das Dinghy abbremst; es gibt keine scharfkantigen, nach oben ragenden Foils, denn die Schwerter sind als Halbrund geformt, und ihre Auslässe liegen unterhalb der Deckskante. Um dem Skipper sicheres Sitzen zu ermöglichen, ist das Deck rutschfest ausgerüstet.

Zum hohen Spaßfaktor gesellt sich Robustheit. Weil das Foiling Dinghy wirklich für jeden sport- und geschwindigkeitsbegeisterten Jollensegler beherrschbar sein soll, ist es bewusst stabil gebaut. Man kann auf dem gesamten Boot herumlaufen bzw. stehen, sogar auf den Foils. Zum Ins-Wasser-Bringen werden sie unter den Rumpf gezogen. Auch das ist einfach. So braucht man nur noch den nötigen Wind. Ab acht Knoten Windgeschwindigkeit kann der Flug beginnen! Dann sind laut AST Bootsgeschwindigkeiten von mehr als 25 Knoten drin.

Technische Daten

Konstruktion: Thilo Keller
Länge: 3,85 m
Breite: 1,80 m
Breite mit ausgefahrenen Foils: 2,10 m
Tiefgang: 0,15 – 1,10 m
Rumpfgewicht: 30 kg
Gesamtgewicht: 55 kg
Segelfläche: (Standard) 9,5 m², (Youth) 7,5 m²
Crew-Gewicht: 55 bis 95 kg
Preis: ab 11.888 Euro
Infos: www.foilingdinghy.com

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