Mega-Daysailer “Che bella vita”

„Che bella vita“, das schöne Leben – aus diesem Credo definiert beiderbeck designs aus Bremen-Vegesack seinen neuen Mega-Daysailor. Die 19,40 Meter lange und 4,90 Meter breite „Che Bella Vita“ nur mit Großsegel am unverstagten Mast ist in drei Minuten startklar.

Fehlte der Maßstab, könnte es eine optimierte Mischung aus Finn Dingi und Contender-Jolle sein, was beiderbeck designs gezeichnet hat, nur viermal so groß eben. Die Intention ist sonnenklar: Carpe diem – genieße den Tag! Ohne Firlefanz legt der Eigner mit seinen Gästen nur einen Moment nach dem Boarding ganz allein ab. Eine umlaufende Scheuerleiste macht Fender verzichtbar. Das 150-Quadratmeter-Segel wird elektrisch aus dem Großbaum gerollt.

Der Mega-Daysailor fast ohne Decksaufbauten minimiert Stolperfallen und maximiert Liegeflächen. Die Doppelruder werden von nur einem innovativen Steuerrad aus gelenkt, das durch eine einfache Kettenumlenkung über ein Zahnrad unter Deck je nach Bedarf von der Lee- zur Luvseite und umgekehrt geschwenkt werden kann. Neben der Instrumentensäule mittschiffs bleibt so immer ein völlig freier Durchgang. Der Segeltrimm bleibt denkbar einfach und erfolgt über vier Knöpfe: Großfall ziehen zum Setzen und fieren zum Bergen sowie Großschot ziehen zum Segeldichtholen und fieren zum Öffnen. Strecker Fehlanzeige.

Durch das von der Firma Incidences konzipierte, unverstagte Rigg, dessen Lasten zwischen Mastfuß und Kiel aufgefangen werden, treten keine Biegekräfte am Rumpf auf. Dieses Konzept in Verbindung mit Karboneinsatz macht ihn superleicht. Die „Che Bella Vita“ wiegt unter 15 Tonnen bei einem Ballastanteil von mehr als 40 Prozent (Tiefgang 3 Meter). Dank eines Bugstrahlruders lässt sich das Boot auch unter Motor kinderleicht manövrieren.

Zum Beispiel in eine abgelegene Bucht, wo unter Anker beidseitig die Rumpfwände über eine Länge von vier Metern zu Badeplattformen ausgeklappt werden. Eine weitere befindet sich ausziehbar am Heck. Dahinter wiederum können innen ebenfalls an beiden Seiten Tische hochgeklappt werden. Im Handumdrehen ist die Logistik für eine Party an Bord aufgebaut, die durch pfiffige LED-Beleuchtung stimmungsvoll illuminiert wird. Hinter der Schlupfkoje stecken mehr als nur ein WC und ein Duschbad. Von hier aus werden Dinner- und Chill-out-Bereich mit einem Singapur Sling aus der Eisbox der Cocktailbar sowie Surf ‘n‘ Turf vom Grill bedient. Und wem das schöne Leben am Tag nicht reicht, macht in der einzigen Doppelkabine aus der „Che Bella Vita“ einen Nightsailor.

„Das Boot ist ein wahrer Daysailor und passt wie dafür gemacht zu unser Lifestyle-Kollektion“, schwärmt Robert Stark, Gründer, Mitinhaber und Geschäftsführer von Marinepool – Spirit of the Oceans. Als echter Daysailor habe es auch ein hohes Potential für Incentives von Luxushotels und High-end-Events. Eine Yacht kostet rund 2,6 Millionen Euro. Das Konzept wird von beiderbeck designs und Marinepool als Weltpremiere anhand eines Modells in Halle 7a der 50. boot in Düsseldorf (19. bis 26. Januar 2019) auf den benachbarten Ständen mit den Nummern G27 und G23.1 vorgestellt.

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