Unter Deck der Sarch7

Zitat eines Kaufinteressenten: „Dieses Schiff ist innen größer als außen!“ Wie wahr! Dabei sieht die Sarch7 aus wie ein kleiner französischer Offshore Racer. Ein Blick unter Deck

Die komplette Einrichtung der Sarch7 ist phänomenal anders, als man es von den allermeisten Kleinkreuzern gewohnt ist: Sie umfasst einen separaten WC-Raum (gleich backbord um die Ecke), vier Kojen, aufgeteilt in eine Dreieckskoje vorn im Bug und eine quer aufgebaute Doppelkoje achtern unter dem Cockpitboden. Außerdem gibt es einen großzügig dimensionierten, aufklappbaren Salontisch, der gleichzeitig als Kartentisch fungiert und groß genug für vierköpfige Tafel- bzw. Skatrunden ist. Man sitzt auf einer hinter dem Tisch aufgebauten Bank und auf der vorderen Koje. Auf der Steuerbordseite findet man dann noch eine kleine Pantryzeile inklusive Spüle, Einflammenkocher, Schrankraum für eine portable Kühlbox und einen weiteren Schrank für einen Mülleimer.

All das klingt nach einem typischen Fahrtenschiff-Interieur, doch typisch ist hier nichts, denn wir befinden uns auf einem Kajütboot von nicht einmal sieben Metern Länge, das zudem noch mit einem Hubkiel ausgestattet ist. Von ihm sehen wir zunächst nichts, außer einer flachen Box, unter der sich der Führungskasten des Kiels verbirgt.

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Bei der Stehhöhe muss man allerdings Abstriche machen, Stehhöhe bei einem Schiff dieser Kürze darf man nicht erwarten und will sie auch nicht haben. Um in Salon und Bad auf 1,60 Meter zu kommen, musste das Freibord ohnehin schon hoch gezeichnet und auf eine Bilge verzichtet werden. In die Achterkoje muss man hineinkriechen, sie liegt unter dem Cockpitboden. Für Kids wird dieser Platz zur heiß geliebten Höhle, für erwachsene Segler ist sie eher ein breites Ein-Personen-Bett. Stauraum für Kleidung findet man unter der Dreieckskoje, in Schwalbennestern und Hängetaschen, wetterfeste Utensilien verschwinden in zwei Backskisten und im Ankerkasten.

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