Unter Deck des Fountaine Pajot 42

Der neue 42-Fuß-Fountaine-Pajot-Katamaran, der den Namen Astréa trägt, löst den Helia 44 ab

Die Lichtgöttin Astréa stand Pate für den zwölfeinhalb Meter langen Kat, weil er mit seinen großen Fensterfronten und einem langen Skylight besonders viel Licht ins Schiffsinnere lässt. So zumindest begründet die Werft ihre Namenswahl. Auch die Innenräume bestechen mit einem luftig anmutenden Interieur. Vor allem das Deckshaus überzeugt mit einer lichten Wohnatmosphäre, die erstaun­licherweise keineswegs unterkühlt wirkt, obwohl überwiegend Grau-, Beige- und Weißtöne zur Verwendung kommen. Dank vereinzelt eingesetzter Schrägen und Rundungen wird dem ansonsten geradlinig geformten Mobiliar die Strenge genommen. Die Navi-Ecke beispielsweise ist als Dreieck geformt, das Sofa mit weichen Polstern belegt. Man fühlt sich vom ersten Augenblick an eingeladen zum Verweilen.

Das gilt auch für den Smutje, dessen Arbeitsbereich besonders abgesichert ist. Weil zu viel Bewegungsfreiheit unter Deck zum Problem werden kann, ist die Pantry als Karree mit drei geschlossenen Seiten angelegt. Die freie Fläche innerhalb des Vierecks ist so schmal gehalten, dass die Schrankwände Halt bieten, sobald die nächste Welle kommt. Auf diesem Kat kann auch bei kabbeliger See gekocht werden, ohne dass man fürchten muss, hin und her geschleudert zu werden. Praktischer Neben­effekt: Wer einfach nur den Salon durchqueren möchte, kann den in die Mitte des Raumes hineinragenden Pantryblock zum Festhalten nutzen.

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Hinter dem Küchentrakt liegt die Treppe, die in den Steuerbordschwimmer hinunterführt. Ausgebaut ist er mit zwei Schlafkammern und zwei separaten Nasszellen. Der Steuerbordschwimmer – zumindest verhält es sich auf dem Testschiff so – ist komplett als Eignerkabine ausgebaut. Diese Interieur-Version­ nennt sich Maestro, alternativ kann man einen Quatuor-Ausbau mit jeweils zwei Kajüten in beiden Rümpfen bestellen. Maestro ist die bevorzugte Version für Eigner, die auf Langfahrt gehen beziehungsweise sehr viel Zeit an Bord verbringen möchten, denn im Eigner-Schwimmer ist neben einem ausgesprochen geräumigen Bad, bei dem das WC in einem extra Raum untergebracht ist, und einer großzügigen Schlafkammer eine kleine Büro-Zeile aufgestellt.

Egal, für welche Interieur-­Variante man sich entscheidet, für sechs bis acht Personen ist ausreichend Platz, nicht nur zum Schlafen, auch zum Entspannen an und unter Deck. Der Salontisch ist nicht als Esstisch gedacht (dafür ist er zu klein), sondern für gemütliche Klönschnack-Runden oder zum Filmegucken auf dem breiten Monitor, der gegenüber der Sitzecke hängt. Gegessen wird im Cockpit unter dem festen Biminidach.

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