Unter Deck des Neel 45 Evolution

Der hübsche Trimaran ist eine Weiterentwicklung des Neel 45 mit diversen sinn­vollen Verbesserungen. Ein Blick unter Deck

An der Aufteilung von Salon und Kajüten wurde nicht gerüttelt. Nach wie vor ist verblüffend, dass auf diesem Trimaran fast so viel Innenraum generiert werden konnte wie auf einem vergleichbar großen Katamaran. Es gibt drei Doppelkabinen (in der Charterversion werden weitere Einzelbetten in die Ausleger eingebaut), zwei Bäder, eine Längspantry und einen Salon mit Platz für sechs Personen und separater Navi-Ecke.

Der Trick ist, das Brückendeck so weit zu strecken, dass es bis in die Seitenschwimmer reicht, zwei Schlafkammern quer zur Fahrtrichtung aufzustellen und die dritte eine Etage tiefer anzulegen. In die Vorschiffskabine gelangt man über eine kurze Treppe. Ausgestattet mit Doppelbett und mehreren flachen Hängeschränken findet sich Platz zum Stauen von Kleidung unter dem Bett und in kleinen Abseiten.

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Überraschend viele Staumöglichkeiten halten die beiden Pantry­zeilen parat. Verteilt auf beide Seiten des ‚Flurs‘ finden sich viele Fächer und Laden für Geschirr und Besteck, dazu kommen noch der Herd mit Backofen und die Spüle. Kühlschrank und Kühlbox mussten allerdings aus dem Durchgang ausgelagert werden. Sie sind im Salon untergebracht, auf der Backbordseite vor dem Navigationsbereich, damit sie die Wohnatmosphäre nicht stören.

Das Erfolgsgeheimnis des insgesamt gelungenen Interieur-Layouts liegt auf jeden Fall in der geschickten Ausnutzung jeder kleinsten Fläche. Mankos stellen allerdings die recht kurzen Betten dar. Keine Koje ist länger als 1,90 Meter, was auf 45 Fuß-Yachten heutzutage eine Seltenheit ist und beim Kauf bedacht werden sollte.

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