Weltpremiere: Wauquiez präsentiert Pilot Saloon 42 zur boot

Mit der Weltpremiere der Pilot Saloon 42 auf der boot in Düsseldorf hat die Wauquiez-Werft die Ankündigung des vergangenen Jahres in die Tat umgesetzt und nach einem arbeitsreichen Jahr die 13 Meter lange Version der Pilot-Saloon-Serie nun dem Publikum vorgestellt.

Mit der Weltpremiere der Pilot Saloon 42 auf der boot in Düsseldorf hat die Wauquiez-Werft die Ankündigung des vergangenen Jahres in die Tat umgesetzt und nach einem arbeitsreichen Jahr die 13 Meter lange Version der Pilot-Saloon-Serie nun dem Publikum vorgestellt.

Der besondere Charakter der Serie ist der freie Blick auf das Meer – auch aus der Kabine heraus. Und diesen Fokus, sich unter Deck genauso zu fühlen, als wäre man im Cockpit, hat auch die Pilot Saloon 42 verinnerlicht. Aus dem Salon heraus gibt ein 360-Grad-Lichtkonzept den Blick frei. Gleichzeitig bleibt die Privatsphäre gewahrt, denn das Glas ist verdunkelbar und der Salon damit von außen nicht einsehbar.

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Vor allem Blauwasser-Segler, die Komfort, Leistung und Werthaltigkeit lieben, werden durch Wauquiez bedient. Seit 1965 steht die Werft für Qualität und baut Yachten, die komfortabel, schnell und seegängig sind; dazu fließen die aktuellen Innovationen und moderne Technologien in das Design ein. Nach der Vorstellung der 58er zum Beginn des Jahres, komplettiert die 42er nun die Pilot-Saloon-Serie und schließt die Rang nach unten ab. Die 42-Fuß-Yacht ist perfekt für Cruiser und bietet je nach Kabinen-Version (es gibt die 2- und 3-Kabinen-Version) zwischen vier und sechs Personen Platz.

Die Pilot Saloon 42 überzeugt unter Deck mit einem stimmigen Wohnkonzept, das im Salon in einen Arbeitsbereich an Backbord und einen Wohnbereich an Steuerbord gegliedert ist. Die Navigationsecke im Übergang zur Achterkabine bildet den Abschluss der längs eingebauten Pantry, die auf breiter Arbeitsfläche viel Platz zum Zubereiten der Mahlzeiten bietet. Eine kardanisch aufgehängte Herd-Ofen-Kombination, die bei Nichtgebrauch unter der Arbeitsplatte verschwindet, sowie große Kühlkammern und reichlich Schränke sorgen dafür, dass beim Küchenchef keine Wünsche offen bleiben. Unter der u-förmigen Sitzecke verstecken sich jeweils 415-Liter-Tanks für Frischwasser und Diesel. Ein weiterer 200-Liter-Tank ist nach den jeweiligen Segel- und Lebensgewohnheiten als Kraftstoff- oder Wassertank konfigurierbar. Zusätzlich befinden sich Batterie und Generator versteckt im Salon. Ein versenkbarer Flatscreen kann (muss aber nicht) für Unterhaltung sorgen.

Der Yanmar-Diesel unter dem Niedergang ist von drei Seiten erreichbar, so dass im Falle eines Falles Arbeiten am Motor möglichst ungehindert von der Hand gehen. Die Achterkabine kann in der 2-Kabinen-Version mit denen einer 50-Fuß-Yacht konkurrieren. Zusätzlich gibt es dann einen Trockenschrank, der vom Niedergang aus bestückt werden kann. In der 3-Kabinen-Version fällt dieser Trockenschrank allerdings weg – ebenso das edle Bad, das ansonsten ein Schmuckstück für die Achterkabine ist. Im Bugbereich befindet sich eine weitere großzügige Kabine mit eigenem Bad.
Unter wie an Deck wird ein weiteres charakteristisches Merkmal der Wauquiez-Yachten deutlich: die Sicherheit. Zahlreiche, stabile Handläufe geben Halt, dazu sorgen an Deck die drei Relingseile dafür, dass auch Kinder gut gesichert sind. Selbstverständlich sind die Dachluken im Aufbau versenkt und damit barrierefrei.

Das Cockpit ist aufgeteilt in Arbeits- und Relaxbereich, so dass der Skipper von einem der beiden Steuerräder das Schiff auch einhand bedienen kann. Ein großer Bugkasten, der reichlich Fender und Segel aufnehmen kann, beweist allerdings auch, dass auf der Wauquiez noch echt gesegelt wird. Der stabile Edelstahl-Bugspriet, der auch den Anker trägt, ermöglicht den Einsatz von Code-Zero für schnelles Segeln.

Technische Daten:
• Lüa: 12,99 m
• Wasserlinie: 11,79 m
• max. Breite: 4,34 m
• Standard-Kiel: 1,65 m
• Performance-Kiel: 2,15 m
• Großsegel: 46m²
• Genua: 43,5m²

1 Comment

  1. Die PS42 war auf der Boot 2018 eindeutig das ausgereifteste Boot in der 42 Fuß Klasse, wenn man das Leben an Bord genießen will und plant, längere Zeit auf und mit dem Boot zu leben. Die Qualität war absolut ohne jeglichen Makel und extrem ideenreich wenn man sich den Wettbewerb angeschaut hat. Der lebt haptisch teilweise noch immer in den 80ern. Der Preis mag hoch sein aber er ist definitiv gerechtfertigt. Ich freue mich auf das Probesegeln. Wenn die “Wauqi” hier die selben Qualitäten beweißt, dann …… . Aber ich bin gespannt wie sich das Gewicht von 11 Tonnen (leer) auf dem Wasser macht. Der “von der Stange” Wettbewerb (z.B. Odyssey 41DS) ist hier doch spürbar leichter (9 to. leer). Aber in jedem Fall war es ein absolutes Highlight dieses Boot von innen zu besichtigen.

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